CDU-Nachwuchs: Bürgermeister Matthias Müller
von: Pressestelle Freitag, den 09. Juli 2010 um 09:18 Uhr
Dass Matthias Müller (CDU) ein fröhlicher Mensch ist, merkt man ihm sofort an. So ist es logisch, dass das Ziel des 36-jährigen Wermsdorfers ein „lebensbejahender Gemeindeverbund ist, in dem sich alle wohlfühlen“. Dabei gilt es, im staatlich anerkannten Erholungsort Wermsdorf mit den zehn Ortsteilen Calbitz, Lampertsdorf, Liptitz, Luppa, Malkwitz, Wadewitz, Wiederoda, Mahlis, Collm und Gröppendorf, mit acht Ortsfeuerwehren, zwei Schlössern sowie mehreren Schulen und Kindergärten, einige Interessen unter einen Hut zu bringen.
Matthias Müller macht das seit zwei Jahren als Bürgermeister von Wermsdorf. Er setzt dabei auf „ehrlichen Umgang miteinander“ und freut sich darüber, vor einigen Jahren verlorenes Vertrauen des Rates und der Bürger in die Verwaltung zurückgewonnen zu haben. CDU-Mitglied ist er seit 1996, durchlief im ersten Jahrgang 2007 auch das Nachwuchsprogramm der Sächsischen Union. Derzeit gehört er dem CDU-Kreisvorstand Nordsachsen und dem Vorstand der Land Union Sachsen an, ist kommunalpolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion und Kreisvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU (KPV) in Nordsachsen.
Die enge Verbindung zur Heimat über Bürgermeisteramt und Politik sowie der Lebensmittelpunkt Wermsdorf zeichneten sich in seinem Lebensweg zunächst nicht ab. Noch während der Schulzeit verbrachte Matthias Müller ein Jahr als Austauschschüler in Texas. 1993 legte er sein Abitur am Thomas-Mann-Gymnasium in Oschatz ab und leistete anschließend seinen Zivildienst in der Neurologie des Fachkrankenhauses Hubertusburg in Wermsdorf. Nach dem Jurastudium in Leipzig war Matthias Müller von 2002 an für zwei Jahre als Referent im Regierungspräsidium Chemnitz angestellt, bevor er sich in Oschatz als Rechtsanwalt mit der Spezialisierung auf Arbeits- und Sozialrecht selbstständig machte.
Für die Rückkehr nach Wermsdorf entschied er sich schließlich bewusst: „Das ist meine Heimat, hier fühle ich mich wohl und hier kennt man sich“, sagt er und ergänzt: „Das sind die Grundvoraussetzungen dafür, dass ich als Bürgermeister soviel wie möglich dafür tun kann, dass sich Einheimische, Gäste und hoffentlich auch zunehmend junge, zugezogene, Familien hier zuhause fühlen.“ An seine täglichen Aufgaben geht Matthias Müller dabei stets mit Dankbarkeit für die Fähigkeiten und Chancen, die ihm gegeben wurden, sowie mit einer Prise Humor. „Es ist wichtig, sich selbst nicht immer so ernst zu nehmen, sondern auch einmal über sich lachen zu können“, empfiehlt er seinen jungen Kollegen.
