Bundespräsident Christian Wulff besucht Sachsen
von: Pressestelle Mittwoch, den 01. September 2010 um 13:39 Uhr
Sachsen war am heutigen Mittwoch die erste Station einer Reihe von Antrittsbesuchen in den Bundesländern, die Bundespräsident Christian Wulff in den kommenden Monaten absolvieren will. Der Bundespräsident wurde nach seiner kurzen Ansprache vor dem Sächsischen Landtag von Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) in der Staatskanzlei empfangen. Anschließend besuchte er mit seiner Frau Bettina Wulff eine Kindertagesstätte und die Staatlichen Kunstsammlungen. Außerdem standen die Palucca-Hochschule für Tanz und eine Dampferfahrt auf der Elbe auf dem Programm.
In seiner Ansprache vor dem Sächsischen Landtag würdigte der Bundespräsident die Sachsen für ihre bedeutende Rolle bei der Friedlichen Revolution von 1989. Die Menschen im Freistaat könnten stolz auf ihre mutige Leistung sein und auch auf das, was seither aus dem Land geworden sei, sagte das Staatsoberhaupt. Die berühmten Montagsdemonstrationen hätten damals ihren Anfang in Städten wie Plauen, Leipzig und Dresden gehabt und seien von dort aus zu einer Massenbewegung gewachsen.
Christian Wulff lobte die bundesweite Vorreiterrolle des Freistaats im Bildungsbereich. „Man kann in Sachsen tatsächlich viel lernen, vor allem den Akzent auf Bildung, auf Forschung, auf frühkindliche Erziehung“, sagte er. Vergleichstests wie die Pisa- Studie, aber auch die große Zahl an Studenten von überall her zeigten, dass offenkundig vieles richtig gemacht werde. Wulff betonte darüber hinaus, Sachsen sei mit Abstand der wichtigste Standort für Forschung und Entwicklung in Ostdeutschland und eines der wirtschaftlich dynamischsten Bundesländer. „Der Aufbau im Freistaat ist weit vorangekommen“, erklärte er. Maßgeblich dazu beigetragen habe die Konzentration auf Bildung und Forschung.
Die Rede des Bundespräsidenten finden Sie hier...




