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Sächsisches Landeserziehungsgeld großer Erfolg

Seit der Einführung des Landeselterngeldes 1992 haben im Freistaat rund 225.00 Eltern dieses Angebot in Anspruch genommen und sich somit für eine längerfristige häusliche Betreuung entschieden. Das ist mehr als die Hälfte aller Eltern der betreffenden Geburtsjahrgänge. Dafür hat der Freistaat Sachsen von 1993 bis 2009 insgesamt 630,8 Millionen Euro bereit gestellt. Sachsens Familienministerin Christine Clauß freute sich über diese positive Bilanz: „Das zeigt, dass sich viele Eltern für die eigene Betreuung des Kindes auch während des zweiten oder dritten Lebensjahres entschieden haben.“ Und weiter erläuterte die Ministerin: „Wer sein Kind selbst betreuen möchte, kann im Anschluss an das Bundeselterngeld in Sachsen ein Landeserziehungsgeld erhalten. Wer rasch wieder erwerbstätig wird, erhält Unterstützung mit staatlich geförderten Kinderbetreuungsangeboten. So kann jede Familie selbst entscheiden, was am besten für sie und ihre Kinder ist.“

 

Den Erfolg des Landeselterngeldes belegt eine im vergangenen Jahr vom Sozialministerium beauftragte Studie des Statistischen Landesamtes Sachsen, bei der mehr als 2.300 Eltern befragt wurden. Demnach hätten beispielsweise ein Drittel aller Antragsteller ihr Kind ohne das Landeserziehungsgeld schon ab dem zweiten Lebensjahr in außerhäusliche Betreuung gegeben. Zudem sehen die meisten Eltern, die einen Antrag auf Landeserziehungsgeld gestellt haben, Vorteile in der eigenen häuslichen Betreuung ihres Kindes, insbesondere durch die Möglichkeit des individuelleren Eingehens auf dessen Bedürfnisse.

Auch der familienpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag, Alexander Krauß MdL würdigte den Erfolg des Landeserziehungsgeldes: „Das Landeserziehungsgeld im Freistaat Sachsen hat Erfolgsgeschichte geschrieben! Tausende Familien im Freistaat Sachsen haben von ihm profitiert. Eltern haben durch das Landeserziehungsgeld gemeinsame Zeit mit ihren Kindern gewonnen. Profitiert haben Familien mit geringen Einkommen, die es sich ansonsten nicht hätten leisten können, dass ein Elternteil zu Hause bleibt. Das Landeserziehungsgeld würdigt die Erziehungsleistung der Eltern.“ Krauß unterstrich dabei deutlich die Bedeutung des Landeserziehungsgeldes als Markenzeichen für das Familienland Sachsen: „Trotz der schwierigen Haushaltslage halten wir an der finanziellen Unterstützung der Familien fest. In zwölf Bundesländern gibt es kein Landeserziehungsgeld. Lediglich noch Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen unterstützen ihre Familien neben dem Bundeselterngeld mit einem eigenen Landeserziehungsgeld. Das Landeserziehungsgeld werden wir im Freistaat Sachsen beibehalten.“

 

 

 

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