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Rückblick

Impressionen der 1. Denkfabrik: Regional - Lommatzsch vom 29.05.2007

 

Sächsische Union diskutiert das Wesen des Konservativen

Was sind die Herausforderungen der Zukunft? Ist der Freistaat darauf vorbereitet? Wie können wir dafür sorgen, dass es in Sachsen weiter bergauf geht? Diese und andere Fragen standen während der drei Veranstaltungen unter dem Motto "Denkfabrik_regional" in der letzten Maiwoche 2007 im Raum.

Auf dem Diskussionsforum in Lommatzsch tauschte sich der Landesvorsitzende und Ministerpräsident, Professor Dr. Georg Milbradt MdL, persönlich mit CDU-Mitgliedern aus den CDU-Orts- und Kreisverbänden über grundlegende Zukunftsfragen des Freistaates aus. Auch Interessierte ohne Parteibuch diskutierten mit. Als Gäste hatte er sich den renomierten Historiker Professor Dr. Arnulf Baring und Staatsminister a.D. Dr. Matthias Rößler MdL eingeladen. Sie diskutierten über die Frage „Was ist eigentlich konservativ?".

In seiner Rede sagte der CDU-Landesvorsitzende, dass es die hohe Kunst der Politik sei, den sich stetig vollziehenden Wandel zum Wohle der Menschen zu gestalten. „Wir müssen neue Antworten auf neue Fragen finden, damit wir das bewahren können, was uns lieb und teuer ist", stellte Georg Milbradt fest.

Arnulf Baring wies in seinem Beitrag darauf hin, dass der demographische Wandel nicht nur Gefahren, sondern vor allem Zukunftschancen beinhalte. „Menschen, die sich im zweiten Erwachsenenalter befinden, sind enorm leistungsfähig und können gerade für die jüngeren Generationen eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Werten spielen", sagte der Historiker. In der Debatte über einen deutschen Patriotismus müsse die Selbstachtung und Würde der Deutschen in Zukunft wieder eine größere Rolle spielen. Die NPD dürfe sich nicht in die „Schweigezonen der etablierten Parteien" einnisten.

Dr. Matthias Rößler warnte eindringlich vor der allgegenwärtigen Überbetonung des Sozialstaates. Ein Markenzeichen konservativer Politik sei auch das Prinzip des Fördern und Forderns. In diesem Zusammenhang sagte der Landtagsabgeordnete, dass der Staat bei der Aushändigung von Sozialleistungen in Zukunft auch eine Gegenleistung erwarten könne.

Bei Gebratenem und einem kühlen Bier klang der Abend aus.

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