Dokumentation
Impressionen der Denkfabrik 2008
Sachsen ist ein attraktiver Standort für Spitzenforschung"
Der Landesvorsitzende der Sächsischen Union, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, sprach sich auf dem Forum "Gesundheitspolitik" der Sächsischen Union am vergangenen Montag für eine bessere Vernetzung der Akteuere im Gesundheitswesen und weitere Investitionen in die Forschungsinfrastruktur aus. Vor gut 200 Fach- und interessierten Besuchern im Leipziger Fraunhofer-Institut IZI hob der Landesvorsitzende die positiven Erfahrungen mit innovativen Lösungen in Sachsen hervor.
„Nur mit Innovationen gelingt es uns, einer älter werdenden Bevölkerung auch zukünftig eine gute und sichere medizinische Versorgung nach dem aktuellsten Stand der Wissenschaft zu ermöglichen. Darum arbeiten wir in Sachsen daran, ein attraktiver Standort für die medizinische Spitzenforschung zu bleiben. Denn davon profitieren auch die Patienten“, sagte Tillich. Vor allem im Bereich der Biomedizin lägen enorme Potenziale und Zukunftschancen, die Sachsen nutzen will. „Die Investitionen in die biomedizinische Forschung zahlen sich erfolgreich aus: Die Patienten haben oft eine höhere Lebensqualität durch neue Therapien, und höheren Kosten für die Therapien stehen geringere Kosten durch kürzere Behandlungen und weniger krankheitsbedingte Ausfälle gegenüber. Der Freistaat Sachsen hat deshalb schon im Jahr 2000 eine Biotech-Offensive gestartet und 50 Millionen Euro in eine Weltklasse-Infrastruktur investiert: die BioCity Leipzig. Damit konnten viele Forschungseinrichtungen und Unternehmen für Sachsen gewonnen werden. Heute ist der Freistaat die einzige kontinuierlich wachsende Biotechnologie-Region in Deutschland“, zeigt sich der Ministerpräsident überzeugt.
„Investitionen in eine leistungsfähige und kosteneffiziente Krankenhausinfrastruktur haben für uns absolute Priorität: Seit 1991 hat der Freistaat Investitionen in die Uniklinika Leipzig und Dresden mit über einer Milliarde Euro gefördert. Die Früchte dieser Investitionen zahlen sich heute aus. Sachsen ist dank der Forschungsergebnisse dieser Kliniken, die in Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen entstanden sind, zu einem Zukunftslabor für ganz Deutschland geworden“, sagte Tillich. Es gelte, die Vernetzung der Akteure im Gesundheitswesen weiter zu verbessern. Als einen erfolgreichen Ansatz nannte er das Netzwerk "Carus Concilium Sachsen" des Uniklinikums Dresden, in dem neben Kliniken und niedergelassenen Ärzten auch IT- und Softwarefirmen, Reha-Einrichtungen und Medizintechnikanbieter vertreten seien.
„Die Forschungsergebnisse von heute ermöglichen eine immer verlässlicher und präziser werdende Patientenversorgung von morgen. Dank modernster Technik ist es schon heute möglich, mit weniger Aufwand und Strapazen für den Patienten genaue Diagnosen und besser auf das Krankheitsbild zugeschnittene Therapien zu erreichen. Aber auf diesen Lorbeeren werden wir uns nicht ausruhen. Der Freistaat bleibt ein verlässlicher Partner der Universitäten und Forschungseinrichtungen“, zeigte der Ministerpräsident den weiteren Weg vor.
Die Rede des Ministerpräsidenten lesen Sie hier. PDF KB 98 KB






