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Rückblick Forum Landwirtschaft: Mittel zum Leben - ohne Landwirtschaft geht nichts

Informationen zu dem Forum finden Sie hier.

Die Polarisierung Ökologischer Landbau versus Konventioneller Landbau prägte die gesamte Diskussion des Fachforums wobei durch die Referenten immer wieder glaubhaft herausgestellt wurde, dass hierbei ein Miteinander gewollt ist. Wie dies in Zukunft für die sächsische Landwirtschaft aussehen könnte, wurde weitgehend offen gelassen. Wo für den jeweiligen Bereich die Prioritäten liegen, darüber gab es konkrete Vorstellungen.

Politik schafft notwendige Rahmenbedingungen. Auch in Sachsen sind diese geprägt durch die EU Landwirtschaftspolitik. Staatsminister Kupfer lehnt die Vorstellungen von EU Kommissar Dacian Ciolos zur Kappung der Förderungen und Verringerung der großstrukturierten Landwirtschaftsbetriebe ab. Er sichert weitere Weichenstellung für Sachsen bis 2013 zu, insbesondere die Erhaltung der hohen Förderquoten für den ökologischen Landbau. Die Wertschöpfung muss in Sachsen bleiben, so das Ziel.

Im Bereich des konventionellen Landbaus wird die freie Entfaltung der Unternehmen, geprägt durch die weitere Maximierung der Leistung als Ziel führend angesehen. Weiter ist die verstärkte Aufklärung der Verbraucher insbesondere der Kinder über konventionelle Landwirtschaft dringend notwendig. Es besteht ein Akzeptanzproblem in der Bevölkerung beispielsweise für landwirtschaftliche Anlagen in der Nähe von Wohngebieten.

Im Bereich des ökologischen Landbaus wird dagegen auf eine gerechte Agrarpolitik orientiert. Hierbei soll auch zukünftig die Sicherheit des Verbrauchers durch Biokennzeichnungen und deren strengen Richtlinien gewährleistet werden. Der Verbraucher verbindet mit Bioprodukten Gesundheit, Geschmack und Gerechtigkeit. Das gilt es zu erhalten und zu fördern.

Die abschließende, mit dem Publikum geführte, sehr emotionale Diskussion machte deutlich, dass mit dem Fachforum der zweite Schritt vor dem ersten gemacht wurde.

Ziel einer zukünftigen Veranstaltung sollte nicht die Polarisierung von konventioneller und ökologischer Landwirtschaft sein, sondern die Bedeutung der regionalen, sächsischen Landwirtschaft. Deren Produkte und deren Erzeuger müssen im Vordergrund stehen. Das Bewusstsein für gesunde Lebensmittel aus Sachsen muss gestärkt werden. Erst dann sollte sich die Diskussion über die Vorzüge von biologischen Lebensmitteln anschließen.

Wir danken für die gute Zusammenarbeit:


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