Begrüßung
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Sächsischen Union
der enge Rahmen, in dem sich heute Energiepolitik bewegt, wird im Wesentlichen durch die Verpflichtung zur Reduktion der Emission klimaschädlicher Gase, die Anforderungen der Gesellschaft an bezahlbare Energie und schließlich die Endlichkeit der fossilen Energieträger gesetzt. Verantwortungsbewusste Energiepolitik in der gegenwärtigen Diskussion um den Klimawandel heißt, einen Ausgleich zu finden zwischen populären Forderungen nach größerer CO2-Einsparung und dem, was durch die Gesellschaft nachhaltig finanziert werden kann. Deutschland ist nicht nur Hochlohnland, sondern auch die Volkswirtschaft mit den höchsten Energiekosten.
Die sächsische Union setzt auf einen Energiemix. Darin spielen fossile Energieträger, wie die heimische Braunkohle, und erneuerbare Energien, wie Biogas, Wasser- und Windkraft aber auch Photovoltaik eine wichtige Rolle. Die Braunkohle, als heimischer fossiler Energieträger, ist zurzeit das Rückgrat der Energieversorgung und deshalb unverzichtbar. In dem Maße, in dem sich die fossilen Energieträger verteuern, werden aber erneuerbare Energien wettbewerbsfähiger. Mittel- bis langfristig wird der Anteil erneuerbarer Energien deutlich ansteigen. Neben dem Preis wird jedoch mehr und mehr eine zuverlässige und von politischen Krisen unabhängige Energieversorgung zum Standortfaktor.
Diskutieren Sie mit uns, wie es gelingen kann, die Energieversorgung nachhaltig zu sichern und gleichzeitig die CO2-Abbauverpflichtungen einzuhalten. Diskutieren Sie mit uns über Vor- und Nachteile der Technologien – von Atomstrom bis hin zu „Ökostrom“. Wir haben dazu namhafte Fachleute aus den relevanten Bereichen eingeladen. Ich lade Sie zu diesem Diskurs herzlich ein.

Stanislaw Tillich, MdL
Sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft





