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Fazit des 18. Landesparteitages der Sächsischen Union vom 23.04.2005

Michael Kretschmer zum neuen Generalsekretär gewählt

18. Landesparteitag gibt klares Signal nach vorn

Kretschmer_18.LPTMit einer klaren Wahl des neuen Generalsekretärs folgte der 18. Parteitag der Sächsischen Union der Forderung ihres Landesvorsitzenden, die Zeit der Selbstreflektion zu beenden und sich wieder verstärkt der inhaltlichen Arbeit zuzuwenden.

Mit 76,85 % der gültig abgegebenen Stimmen wählten die Delegierten den 29jährigen Michael Kretschmer MdB aus Görlitz. „Wir werden klar machen, wofür die Sächsische Union steht“, rief Kretschmer den begeisterten Delegierten zu. „Wir wollen gemeinsam mehr aus Sachsen machen. Dafür stehe ich bereit. Packen wir es gemeinsam an!“


Milbradt gibt Startschuss für neuen Anfang

Milbradt_18_01.LPTDer Landesvorsitzende der Sächsischen Union und Ministerpräsident Prof. Dr. Georg Milbradt rief seine Partei auf dem 18. Parteitag in Bad Düben auf, die Zeit der Selbstreflektion zu beenden und den Blick wieder nach vorn zu richten.

„Wir sind gut. Aber wir müssen noch besser werden!“, sagte Milbradt und verwies auf die anerkannten Erfolge Sachsens. „Wir können stolz sein auf das, was durch die Bürgerinnen und Bürger für Sachsen geschaffen wurde. Aber solange unsere Erfolge nicht alle in unserem Land erreichen, solange es Regionen gibt, in denen die Menschen diese Erfolge nicht selbst spüren, können wir uns nicht zufrieden geben. Fleiß und Anstrengung müssen sich überall wieder lohnen, und daran müssen wir gemeinsam arbeiten.“, rief er Parteivorsitzende den rund 200 Delegierten und Gästen zu.

Der Landesvorsitzende warnte davor, sich diese Erfolge von Extremisten von links oder rechts kaputt machen zu lassen. „Wir haben die Zeit des Extremismus in Deutschland ein für alle mal überwunden. Das ist ein Grund mehr, unserem Bundespräsidenten zuzustimmen, der ganz einfach sagt: Ich liebe unser Land.“, betonte Milbradt und freut sich auf eine rege Auseinandersetzung im Zuge der Patriotismusdebatte innerhalb der Sächsischen Union.

Milbradt griff in seiner Rede heftig die rot-grüne Bundesregierung an. „Die Ausreden der rot-grünen Ideologie ist das eigene Versagen“, sagte Milbradt unter Verweis auf die neuen Erkenntnisse im Visa-Untersuchungsausschuss. „Auch die Grünen werden sich fragen, was sie von ihrem Außenminister gehabt haben, der den Kanzler bei der Aufhebung des Waffenembargos gegen China nicht aufhält“, sagte Milbradt und forderte den Rücktritt Fischers.

 

Rede des Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten Prof. Dr. Georg Milbradt (pdf, 243 kB)

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